Taizé-Gebet
Nacht der Lichter in der Erlöserkirche: 14. November, Beginn: 21 Uhr
Wir laden herzlich ein. Beginn: 19:10 Uhr
Was ist Taizé?
Vielleicht sind Sie dem Begriff Taizé schon einmal begegnet – und nein, es handelt sich nicht um eine fernöstliche Kampfkunst, wie manchmal vermutet wird. Vielmehr steht Taizé für eine weltweit bekannte ökumenische Brudergemeinschaft und eine besondere Form christlicher Spiritualität.
Gegründet wurde die Gemeinschaft im Jahr 1949 von dem Schweizer Theologen Roger Schutz und seinen evangelischen Mitbrüdern im kleinen französischen Ort Taizé, im Herzen Burgunds. Seit 1969 ist Taizé offiziell ökumenisch, das heißt: Christ:innen verschiedener Konfessionen leben und beten dort gemeinsam. Besonders Jugendliche wurden von Anfang an eingeladen, Teil dieser Gemeinschaft zu sein – eine Einladung, die bis heute Tausende annehmen.
Mit Unterstützung der Aktion Sühnezeichen entstand 1961 die Versöhnungskirche, die bis heute ein Zentrum der Begegnung ist. Seit 1966 finden dort regelmäßig internationale Jugendtreffen statt, bei denen sich junge Menschen aus aller Welt begegnen.
Die Gebete in Taizé sind schlicht, tief und meditativ:
Wiederholende Gesänge, begleitet von ruhiger Musik
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- Eine kurze Bibellesung
- Zeit der Stille und des persönlichen Nachdenkens
- Gespräche über den Glauben und die Suche nach Gott
Diese Elemente schaffen eine Atmosphäre, die zum Innehalten, Zuhören und spirituellen Auftanken einlädt. Taizé ist weniger ein Ort – mehr eine Haltung der Offenheit, des Friedens und der Versöhnung.
In Bad Honnef organisiert der ökumenische Arbeitskreis seit vielen Jahren diese Gebete am 4. Montag im Monat, in der Passionszeit und im Advent wöchentlich. Eine Möglichkeit Abstand vom Alltag zu bekommen, Menschen kennen zu lernen und Engagement in Kirche und Gesellschaft, Sie sind herzlich eingeladen zur Andacht und zur Gestaltung.
