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Wissenswertes über unsere Kirche, die Erlöserkirche zu Bad Honnef


Die neoromanische „Evangelische Kirche zu Honnef“ wurde am 1. Advent 1900 eingeweiht, gebaut nach den Plänen des Herborner Architekten Ludwig Hofmann. Der damalige deutsche Kaiser Wilhelm II allerdings – klug die Folgekosten bedenkend – gestaltete eigenhändig die vom Architekten vorgesehene Dachkonstruktion des Turmes  in die jetzige so genannte Bischofsmütze“ um.
Die vier Glocken: Freudenglocke, Treueglocke, Friedeglocke und Heimatglocke, abgestimmt mit den Glocken der katholischen Kirche, laden ein zum Gottesdienst. Die Kirche bietet etwa 500 Kirchenbesuchern Platz.
Ob der Adler auf dem Giebel als Preußenadler ein Symbol der Schutzherrschaft darstellt, die Kaiserin Auguste Victoria von Preußen für diesen Bau übernommen hatte oder als ein Symbol der Kirche an sich gesehen werden muss, bleibt umstritten.
Die in Stein gemeißelten Eulen, Löwen und Füchse über dem Portal erinnern den Ankommenden daran, dass in diesem Gotteshaus die Mächte der Nacht, der Herrschaft und der List keine Bedeutung haben sollten.
Im Inneren, das in der Woche zum Gebet geöffnet ist, schaffen die romanischen Bögen, die hellen Farben und das  Tonnengewölbe eine Atmosphäre der Geborgenheit.
Der Altarraum wurde 1960 durch Vergrößerung der Fenster, durch neuen Altar, Kanzel und Taufbecken verändert. Die Fenster des Münchner Künstlers Helmut Ammann stellen in der Mitte die Verklärung Christi dar mit Mose und Elia links und rechts - Symbole der Ankunft des Messias - und den drei Jüngern. Das linke Fenster zeigt Szenen aus dem Alten Testament, das rechte den verkündigenden Jesus, den feiernden und Mahl spendenden Jesus und die Verkündigung der Auferstehung.
1962 wurde die neue Orgel aus der Orgelbauwerkstatt Karl Schuke aus Berlin auf der Empore über dem Eingang aufgestellt. 1983 wurden die Seitenfenster dem Gesamtbild der Frontfenster durch denselben Künstler Helmut Ammann angepasst.
1997 wurde in feierlicher Zeremonie der Evangelischen Kirche in Bad Honnef Tal der Name „Erlöserkirche“ gegeben. Die letzte große Renovierung wurde 2006 durchgeführt.
Kirche ist für uns aber nicht nur ein Gebäude, so sehr wir uns um dieses auch bemühen, sondern eine Gemeinschaft von Menschen, die sich hier versammelt. Und für die gilt, was Fulbert Steffensky schreibt:
„Es ist schön, zu dieser Kirche zu gehören, die aus Geschichten von der Rettung des Lebens gebaut ist ... Es ist schön, dass diese Geschichten nicht nur bewahrt werden in den Herzen von einzelnen, sondern in einer Institution, die langfristiger ist als die existentielle Kraft von einzelnen.“

Hier können Sie sich unseren Kirchenführer ansehen: Kirchenführer

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