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Beiträge

Tagebuch der Jugendfreizeit nach Griechenland

Sonntag, 10./11. Juli 2016

Gegen 23 Uhr sind wir am 10. Juli erwartungsvoll in den Bus gestiegen und zunächst in Richtung Österreich gefahren. Um 2 Uhr nachts haben wir die erste Pause gemacht und zwar bei McDonalds.

Gegen 2:45 Uhr sind wir dann weiter gefahren, um 4 Uhr haben die Meisten dann schon geschlafen, bis auf dem Busfahrer natürlich. Zum Sonnenaufgang haben wir uns bei einer Tankstelle an der deutsch -österreichischen Grenze von unserem ersten Busfahrer verabschiedet. Es hat sich direkt nach Urlaub angefühlt, als wir das Sonnenlicht zwischen den Alpen hervorstrahlen sahen. Mit dem neuem Busfahrer Markus, unser Busfahrer für die ganze Zeit in Griechenland, fuhren wir dann von Österreich aus über die Alpen nach Italien zu unserer Fähre, die leider erst 1 Stunde und 20 Minuten später als geplant losgefahren ist. Das war bei den 36°C, die dort herrschten, nicht so angenehm. Dafür gab es in der Fähre eine sehr überdrehte Klimaanlage, die uns nicht das Gefühl gab, dass wir nach Griechenland fuhren, sondern eher an den Nordpol. Auf dem Deck gab es eine große Party mit einem deutschen DJ und eine Etage tiefer im Gemeinschaftsraum spielte ein italienischer Alleinunterhalter viele Klassiker auf dem Keyboard und sang dazu. Da wir 14 Stunden gefahren sind, mussten wir etwas Schlaf kriegen, was schwer war, da das Schiffspersonal ab 23 Uhr den großen Gemeinschaftsraum, in dem sich viele Sofas befanden, abgeschlossen hat. Deshalb mussten wir auf dem Schiffsboden schlafen, da das Personal mit uns leider keine Ausnahme gemacht hat. Ein paar Leute haben im Schiff noch nach Schlafmöglichkeiten gesucht, darunter waren Fensterbänke, Tische und der Schiffsboden. Alles in allem haben wir nicht so viel Schlaf bekommen; am Morgen hat uns das Schiffspersonal wieder „liebevoll“ geweckt.

Joscha und Joel

 

Dienstag, 12 Juli

Nachdem wir nun wach waren, dauerte es noch ein paar Stunden, bis wir das griechische Festland erreichten. Als wir die Fähre verließen, kam uns eine Hitzewelle entgegen, doch zum Glück war der Bus angenehm kühl. Nach einer vierstündigen Busfahrt kamen wir etwas später als geplant an.

Wir waren froh, dass wir mit einem leckeren Barbecue von unseren Gastgebern empfangen wurden. Die darauffolgende Zeit bis zum Abend konnten wir selber gestalten. Die Meisten haben dies als Möglichkeit gesehen im erfrischenden Meer zu schwimmen. Nun teilte sich die Gruppe auf und nutzte die restliche Zeit um zum Beispiel Volleyball zu spielen oder sich von der langen Busfahrt zu erholen.

Schließlich, um 21 Uhr, traf sich nochmals die gesamte Gruppe, um die Einzelheiten der nächsten Tage zu besprechen und danach fanden wir uns noch zu einem späten Abendessen zusammen.

Die restliche Zeit des Tages hatten wir auch wieder  zur freien Verfügung, dies nutzten viele um Karten zu spielen oder auch schon schlafen zu gehen. Um 24 Uhr gingen dann auch die Restlichen in ihre Zimmer. Und so war auch schon der erste Tag unseres Aufenthaltes in Griechenland vorüber.

 

Thomas D., Jan O. und Christian B.

 

Mittwoch, 13 Juli

Nach der langen, anstrengenden Anreise war heute ein entspannter Tag, an dem sich alle erst einmal ausgeruht haben und runter gekommen sind.

 Um 8:30 Uhr gab es Frühstück. Da viele von der Fahrt aber noch sehr müde waren, sind einige zu spät gekommen und mussten teilweise von Andreas  wachgeklingelt werden.  Zum Frühstück gab es ein vielseitiges Buffet mit einigen Müslisorten und Brot mit vielen Auflagen.

Mittags sind alle ins Meer gegangen und haben sich abgekühlt. Außerdem gab es eine Styropor-Eisscholle im Meer (Inventar des Camps, Anmerkung des Teams), von der wir uns gegenseitig runter geschubst haben. Des Weiteren konnte man sich Kanus ausleihen und mit ihnen übers Meer fahren. Es brach allerdings eine kleine Massenpanik aus, als im Meer Quallen gesichtet wurden, und einige sogar von ihnen verbrannt wurden. Es gab Feuer- und hellblaue Quallen. Eine Medusa-Qualle wurde sogar aus dem Meer gefischt um keine Gefahr mehr darzustellen. (Eine Teamerin erlitt einen leichten Hautausschlag, gefährliche Quallen gibt es hier aber um die Jahreszeit nicht, Anmerkung des Teams)

Zum Mittagessen  gab es  Fleisch vom vorherigen Tag und Obst wie Melonen, Birnen und Pfirsich.

Nachmittags haben viele Fußball oder Karten gespielt. Dem armen Tobias ist beim Fußballspielen bedauerlicherweise der vordere Teil des Nagel des großen Zehs fast komplett abgebrochen. L

Zum Abendessen gab es halbe Hähnchen mit Kartoffeln.

Am Abend hat die gesamte Gruppe auf dem Campgelände ein von den Teamern selbst entworfenes  Spiel gespielt. Es ging dabei darum, Wasserbomben der anderen Teams zu klauen, die eigenen zu schützen und sich gegenseitig abzuwerfen. Es gab zwar ein paar Komplikationen, aber im Großen und Ganzen hat es allen Spaß gemacht.

Anschließend hat die gesamte Gruppe mit dem Mörder-Spiel begonnen. Bei diesem Spiel zieht jeder einen Namen und muss diese Person unbemerkt von den Anderen töten, indem sie ihr einen Gegenstand gibt.

Am späten Abend wurden noch kleine Brettspiele gespielt und allmählich sind alle schlafen gegangen.

Otto R., Paul-Julius K., Leonard K.

 

Donnerstag, 14. Juli

Wie auch an den Tagen zuvor gab es um 8:30 Uhr „pünktlich“ Frühstück. Nach einer vitaminreichen Stärkung ging es auf nach Korinos zu einem kleinen Markt, auf welchem wir uns mit neuen Vorräten wie Früchten und Gemüse ausgestattet haben und den täglichen Betrieb am Markt beobachten konnten.                                                                                                                                               

Daraufhin ging es dann um 11:45 Uhr in die Touristen-Hochburg Paralia, in welcher wir das örtliche Leben unsicher gemacht haben. Jeder war verwundert über die vielen Pelzläden, welche in der Stadt waren und ihre Ware (IM SOMMER!!!!) angeboten haben. Schockiert über diese Entdeckung zogen wir weiter um uns die Promenade anzuschauen. Auf dem Weg dahin kauften sich viele aufgrund der Hitze ein Eis und manche als kleinen Imbiss Pita, Pasta, Pizza oder Gyros. Die Promenade an sich war ein bunter und schön gestalteter Ort, zugleich aber auch sehr überfüllt, da viele Badegäste an diesem Tag in den Straßen unterwegs waren.

Nach einen kurzen Abstecher zum Lidl und weitern Einkäufen begaben wir uns um 14 Uhr auf den Weg nach Hause, wo wir dann auch den restlichen Tag verbrachten, in dem wir schwammen, schnorchelten, Karten und Fußball spielten oder einfach in den Liegestühlen uns sonnten.

Der Abend wurde dann mit einem deftigen Abendessen und dem Besuch des Kletterführers abgeschlossen, welcher den genauen Ablauf und die Kletterrouten uns näher brachte, an die wir uns heranwagen wollen.

Nick, Conrad & Marc

P.S.:

Das Mörder-Spiel war heute sehr erfolgreich.                                                                                                          An folgende Ausgeschiedene wollen wir gedenken L:

-Vicky

-Annika L.

-Hannes

-Andreas

-Thomas S.

-Karla

-Franziska

-Jannis

-Maike

-Max L.

-Marc

-Nick

-Jan

-Nico

 

Freitag, 15.07.16

Unser Tag begann wie immer mit dem Frühstück um halb 9. Nach dem Frühstück hatten wir nur kurz Zeit uns zu sortieren, denn eine halbe Stunde später haben wir Besuch empfangen. Frau Weber, die Pfarrerin der deutschen Evangelischen Gemeinde aus Thessaloniki hat uns einen Vortag über ihren Job und ihre Aufgaben hier in Griechenland gehalten. Spezifisch ist sie auf das Thema Flüchtlinge eingegangen und hat uns viele Projekte und Arbeitsbereiche nähergebracht. Sie hat die Unterschiede zwischen der Flüchtlingssituation  in Deutschland und der in Griechenland erklärt. Wir haben viele neue Dinge gelernt, die uns schockiert und überrascht haben.

Nachdem Frau Weber mit ihrem Vortrag fertig war, hatten wir wieder Zeit für uns. Manche haben diese Zeit zum Schwimmen genutzt und andere zum Verwirklichen ihrer teuflischen Mordgedanken (um auf den Verlauf unseres Spieles zurück zu kommen). Viele Opfer sind von uns gegangen. Kathi wurde zum Beispiel in der Müllverbrennungsanlage verbrannt.

Am frühen Nachmittag haben wir uns mit unserem Bus auf den Weg zu den bekannten Königsgräbern von Philip II. gemacht. The Multicenter Museum of Aigai hieß das Museum. Es war sehr faszinierend, den jahrhundertealten Grabstätten und den dort aufgefundenen Überresten so nahe zu kommen. Nach einer knappen Stunde haben wir uns eine Stärkung am Kiosk neben dem Museum geholt.

Nach dem Besuch der Königsgräber ging es kulturell weiter. Wir besuchten das Paulus-Denkmal in Veria und machten dort ein Gruppenfoto. Danach hatten wir Zeit zum Bummeln in der Stadt. Dort haben wir uns alle ein Eis geholt und mussten feststellen, dass die Englisch-Kenntnisse mancher Griechen leider nicht allzu ausgeprägt sind.

Um ca. 18:30 Uhr fuhren wir zurück zum Camp. Dort gab es dann Abendessen. Nach dem Essen mussten wir feststellen, dass eine Katze unseren Essensvorrat für den nächsten Mittag als Körbchen nutzte.  Wir hoffen, dass wir morgen nicht hungern müssen ;).

Unseren Abend verbachten wir mit Gitarrenmusik und leuchtenden Fackeln am Strand.  Außerdem durften wir mit Leuchtbändern im Meer schwimmen.

 

Annika

Franziska

Pauline

 

Samstag , 16.07.2016

Der  Plan für diesen Tag war es, nach dem gemeinsamen Frühstück mit einem Teil  der Gruppe auf einem Piratenschiff eine Tour auf dem Meer zu machen.

Leider spielte das Wetter nicht wirklich mit, da über Nacht ein kleines Sommergewitter ohne Regen  über die Küste zog und das Meer aufwühlte.  Schon beim Frühstück  war es viel windiger als sonst, so flogen die Haare auch so manchen ins Essen.

Somit  wurde  der geplante Start  des Piratenschiffes  durch den Wind und die Wellen nach hinten verschoben.

Den Vormittag verbrachten wir also im Camp. Wir badeten in den aufgewühlten Fluten und genossen die Sonne,  die bei der frischen  Brise gut aus zu halten war. Manche spielten auch Fußball oder Gesellschaftsspiele.

Um  16:00 Uhr legte sich dann endlich  der Wind und wir konnten uns auf den Weg zum Hafen machen. Der Rest blieb am Camp und genoss den restlichen Tag in der Sonne. Sie lachten und sprachen über den Verlauf  der Freizeit, sowie die auf uns noch zukommenden Tage und ihre Attraktionen.

Als wir am Hafen ankamen, mussten wir das Boot erst suchen, um unsere Reise antreten zu können. Die Galeere legte um 17:30 Uhr im Hafen ab und beförderte unsere Crew eine Stunde lang über die Weiten des Mare Nostrum.  An der zu betauchenden Stelle angekommen, wurden Flossen und Schnorchel  angezogen und die Unterwasserwelt erkundet.

Statt erwarteter Korallenriffe und Fischvielfalt, konnte man nur türkises sowie undurchsichtiges Wasser sehen. Die Crew war enttäuscht, aber mit der Piratenverkleidung und den Sprüngen vom Boot wurde das Beste aus dieser Enttäuschung heraus gekitzelt.

Nach 2 ½  Stunden kamen wir wieder im Hafen an und machten uns auf den Weg  ins Camp. Alle hatten nach den langen Stunden auf und im Meer einen Mordshunger und freuten sich auf das Abendessen.

Das Abendessen war eine willkommene Stärkung für die weiteren Aktivitäten des Abends. Die Teamer bereiteten das sogenannte Spiel  „Oxford gegen Cambridge“, was unentschieden ausging, vor. Danach ließen wir den Abend noch ausklingen.

Ps. 34 von 50 sind tot.

Von Gina, Katharina & Yemina

 

 

Sonntag, 17.07.16

An diesem Tag war die Gruppe geteilt. Ein Teil der Gruppe, der sich für diese Aktivität angemeldet hatte, wanderte auf den Olymp und verbrachte dort eine Nacht in einer Steinhütte, der andere Teil blieb an diesem Tag im Camp.

Nach dem Frühstück, das noch gemeinsam stattfand, haben die, die im Camp bleiben wollten, ihre Freizeit unterschiedlich genutzt. Manche lagen am Strand oder sind ins Meer gegangen, andere haben gespielt und teilweise wurde die Zeit in Gruppen im Schatten verbracht. Gegen Nachmittag haben alle gemeinsam ein Sportspiel gespielt („Capture the flag“). Anschließend war wieder Zeit zur freien Verfügung, welche teilweise in der Nähe einer kleinen Nachbarstadt, die gut zu Fuß erreichbar ist, verbracht wurde. Dort haben sich einige an den Strand gesetzt. Alternativ bestand ebenfalls die Möglichkeit den Abend am Strand des Camp-Geländes oder allgemein auf dem Gelände zu verbringen. Auch diese Möglichkeit haben Teile der Gruppe stattdessen oder anschließend genutzt. Später am Abend wurden an einem Tisch Gesellschaftsspiele wie „Tabu“ oder „Werwolf“ gespielt. Zur Nachtruhe waren alle in ihren Häusern und haben sich leise unterhalten.

Der Tag des anderen Teils der Gruppe begann mit einer ca. halbstündigen Fahrt in Kleinbussen in Richtung des Berges Olymp. Dort angekommen trafen wir auf den Bergführer, der unsere Gruppe bis zu den Häusern leiten sollte. Mit ihm zusammen wanderten wir durch den Wald bis zu einer Quelle namens „Orlas“, in der ein Wasserfall mündete. Dort bestand die Möglichkeit im kühlen Wasser zu schwimmen, welche von fast jedem wahrgenommen wurde. Anschließend ging es weiter bis zur Berghütte in 1.200 Metern Höhe, in welcher wir schlafen sollten. Oben angekommen wurden ebenfalls Gesellschaftsspiele veranstaltet, wie beispielsweise „Werwolf“ oder „Psychose“.  Gegen Abend legten sich alle relativ früh nach der anstrengenden Wanderung ins Bett, denn am nächsten Morgen sollte es für uns auch pünktlich wieder nach unten ins Camp gehen.

 

 Thomas, Tim, Maike, Sina

 

Montag, 18.07.2016

Der Morgen begann wie üblich mit dem Frühstück. Um 9:00 Uhr begab sich die Canyoning-Gruppe auf den Weg zum Olymp, während der Rest noch weiter frühstücken konnte.

Auf  dem Hinweg zum Olymp wurden wir von einer Ziegenherde, die die Straße überqueren wollten, aufgehalten. Als wir den Weg durch die Herde endlich gefunden hatten, ging die Fahrt bis zur Hütte weiter, wo die Gruppe von der Hüttenübernachtung inklusive des Rangers auf uns wartete.

Die Gruppe der Hüttenübernachtung machte sich auf den Rückweg und wir bekamen von dem Ranger unsere Ausrüstung. Außerdem hatten wir das Glück von Pietro Lombardi begleitet zu werden. Wir trauten uns allerdings nicht ihn nach Autogrammen zu fragen. Später stellte sich heraus, dass es gar nicht Pietro Lombardi war, sondern nur der Sohn des Rangers, der eine verblüffende Ähnlichkeit mit ihm hat.

Nach dem wir die Ausrüstung gut verpackt hatten, begaben wir uns in Badekleidung auf den Weg, auf dem wir 500 Höhenmeter erklimmen mussten. Nachdem wir unseren Startpunkt erreicht hatten, wurden wir mit Proviant versorgt und sollten unsere Ausrüstung anziehen, dies erwies sich aber schwerer als der Aufstieg. Als wir uns dann endlich in die Ausrüstung gequetscht hatten, watschelten wir wie Pinguine dem Ranger hinterher zu unserer ersten Hürde. Diese bestand aus einem Sprung aus 4 Meter Höhe ins eiskalte aber glasklare Wasser.

Danach ging es richtig los. Wir seilten uns von 15 Meter hohen Klippen ab und sprangen von einigen weiteren Klippen hinunter. Zudem rutschten wir noch an einigen Naturrutschen hinunter und kämpften uns weiter durch den reißenden Fluss. Es hat sehr viel Spaß gemacht, aber gegen Ende der Tour wurde uns sehr kalt, weshalb wir uns sehr freuten, die Hütte erreicht zu haben und endlich die Neoprenanzüge ausziehen zu können.

Dank der Motivation und unserem Team-Spirit, den vor allem Marlon, Justus und Hannes ausstrahlten, konnten wir die Tour ohne schlechte Laune und Rückschläge überwinden.

Als wir nach der langen Fahrt endlich am Camp  ankamen, freuten wir uns alle auf eine warme Dusche und das Essen, das schon auf uns wartete.

Der restliche Teil  der Gruppe verbrachte den Tag ganz ruhig und holte viel Schlaf nach, den sie vor allem bei der Hüttenübernachtung verloren hatten.

Am späten Abend setzten wir uns noch zusammen und lauschten der Gitarren-Musik, bis alle totmüde ins Bett fielen.

 

Justus, Hannes, Eva und Alex

 

Dienstag 19.07

Unser Tag begann wie üblich mit dem Frühstück und verschlafenen Teilnehmern. Nach dem Frühstück machten wir uns alle fertig, um uns gegen halb elf auf den Weg nach Katerini zu begeben. Dort suchten wir das Zentrum der Stadt, was nicht immer Erfolg versprach.

Nach dem einstündigen Aufenthalt ging es mit dem Bus zum Olymp, wo es einen schönen Wasserfall gab. Nachdem wir erst den falschen Weg genommen haben und noch einmal zurück laufen mussten, haben wir dann den richtigen Weg gefunden.

Am Wasserfall  gab es die Möglichkeit zu Schwimmen und zu Springen, was viele genutzt haben. Der Wasserfall lag in einer schönen Landschaft, was einlud viele Fotos zu machen.

Nachdem wir wieder im Camp angekommen sind, haben sich die meisten ausgeruht oder Fußball gespielt. Nach dem Abendessen (Kartoffelsalat und Braten bzw. Tofu), haben wir nochmal zusammen  „Capture the flag“ gespielt. Danach haben wir gemeinsam am Lagerfeuer Stockbrot gemacht und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

 

Von Nantje und Jolanda

 

Mittwoch, 20.7.16

Nachdem alle Teilnehmer und Teamer das Frühstück beendet hatten, sind wir nach Thessaloniki aufgebrochen. Nach einer  Stunde waren wir dann da.

Als erstes haben wir alle zusammen  eine Stadtrundfahrt mit den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Thessaloniki gemacht. Wir haben z.B. den „weißen Turm“ und eine Statue von Alexander dem Großen gesehen. Als wir mit der Rundfahrt fertig waren, hatten wir 6 Stunden Zeit um weitere Sehenswürdigkeiten zu sehen, shoppen zu gehen und das zu machen, was wir wollten. Da wir in Gruppen aufgeteilt waren,  können wir den Tagesausflug nur aus unserer Sicht beschreiben. Zuerst haben wir uns was zu trinken geholt, da es sehr heiß war. Da ein paar noch Hunger hatten, sind wir in ein Burger-Restaurant gegangen und haben dort sehr leckere Burger gegessen.

Nachdem wir fertig waren, wollten wir eine Shoppingmall aufsuchen, die 250 Läden haben soll. Wir haben auch eine Mall gefunden, aber es hatte sich herausgestellt, dass es die falsche war. Allerdings haben wir noch einen H&M Shop gefunden, wo wir dann auch was eingekauft haben. Danach hatten wir dann immer noch 3 Stunden Zeit, die wir dafür genutzt haben, um nochmal kleinere Läden wie z.B. Tiger aufzusuchen und was zu essen.

Um 19:30 Uhr sind wir dann wieder zum Camp zurückgefahren, haben was gegessen und am Abend gab es noch Lagerfeuer mit Stockbrot und um 24:00 Uhr war dann Schlafenszeit.

Von Max und Nico

 

 

Donnerstag, der 21.07.

Da unsere eigentlich geplante Tour nach Thessaloniki gestern schon stattgefunden hatte, haben wir uns entschieden, heute schon zum Lidl nach Paralia zu fahren. Dort haben wir unsere Einkäufe für die kommende Rückfahrt am Samstag getätigt. Nachdem wir dann wieder im Camp angekommen waren, haben sich die Teilnehmer in Gruppen eingeteilt, um für die heutige Talent-Show am Abend zu üben.

 Am späten Nachmittag wurde dann das tagelang geplante Fußballturnier von Jannis durchgeführt. Es gab nix zu gewinnen, auch wenn unser Busfahrer eine gute Idee hatte. Die Gewinner könnten einmal den ganzen Bus gründlich reinigen.

Gegen Abend kam dann eine Live-Band, die uns beim Abendessen griechische  Musik vorspielte. Diesen Abend aßen wir am Strand, was allen Teilnehmern gefallen hat. Nachdem dann die Musik zu Ende war, durften alle Gruppen noch einmal zusammen kommen und üben. Als der Küchendienst dann fertig war, trafen wir uns alle am Strand.

Unsere Moderatoren (Justus & Marlon) führten uns durch den Abend und durch die Talent-Show. Alle Gruppen hatten gute Ideen, (z.B. Roswita, Cup-Song, Beziehungstipps, versuche nicht zu lachen und Macarena). Wir saßen alle in einem Halbkreis auf Bierbänken. Nacheinander wurden wir dann aufgerufen, um unsere Ideen vorzuführen. Es gab viel zu lachen. Zum Schluss hat dann jede Gruppe einen Kasten Bier bekommen “hahahaha“ :-).

Nachdem unsere Moderatoren dann unseren Abend beendet hatten, haben sich alle Teilnehmer aufgeteilt und den Abend ruhig ausklingen lassen.       

 P.S.: Das Mörderspiel (2. Runde) ist noch gut im Gange.

Kai  & Lea

 

Freitag, der 22.7.

Heute sind wir mit 8 Teilnehmern und 2 Teamern gegen 9:30 Uhr aufgebrochen zur zweiten Canyoningtour. Als wir nach einer Weile Fahrt am Olymp angekommen waren, haben wir unsere Ausrüstung zusammengesucht und in Rucksäcke gepackt. Dann sind wir in Badebekleidung zum Startpunkt losgegangen, den wir nach ca. einer Stunde erreichten. Dort haben wir uns umgezogen und uns wurde gezeigt, wie wir springen sollten. Dann starteten wir mit einer kleinen Naturrutsche. Nachdem wir diese gerutscht waren, ging es erst richtig los.

Wir mussten uns an Wasserfällen abseilen, atemberaubende Naturrutschen runterrutschen und von Klippen springen. Der höchste Sprung erfolgte aus ca. 10 Metern und wir mussten uns an einer 30 Meter hohen Felswand abseilen. Gegen Ende der Tour ging bei Laura der Karabiner auf, während sie sich aus 4 Metern an einem Erdhang abseilte. Es ist gücklicher Weise nichts Schlimmes passiert, da sie sich am Seil festhielt. Danach kam nichts Aufwendiges mehr und wir konnten die Tour nach etwa 8 Stunden mit 2 Sprüngen aus etwa 3 Metern beenden.

Die anderen Campteilnehmer, die die Canyoningtour schon gemacht hatten oder nicht wollten, blieben im Camp und „erlebten“ einen eher ruhigen Tag. Manche gingen im Meer baden oder bräunten sich in der schönen griechischen Sonne, andere schliefen lieber und spielten hin und wieder mal eine Runde Poker. Als dann der erste Bus mit den „Abenteurern“ eintraf, freuten sich die Camper auf das Abendessen, doch dieses wurde erst eine halbe Stunde später mit den anderen Canyoningteilnehmern geliefert. Wir aßen Nudeln mit Fleisch dazu und als Nachtisch wurde Armer Ritter serviert. Das Essen war wirklich lecker und ging auch gut weg. Vor allem  Armer Ritter war für alle ein Gaumenschmaus.

Als dann alle fertig waren mit dem Essen, bauten die Teamer ein Lagerfeuer auf für einen gemütlichen Abend.

Wir genossen noch den Rest des Abends, mit einem kleinen Fußballspiel mit Teilnehmern und Teamern. Der Abend war noch lustig und ein perfekter Abschlussabend.

Von Grischa und Max L.

 

 

 

Samstag, 23. Juli 2016

Heute begann der Tag der Abfahrt mit einem leckeren Brunch um 11 Uhr, bei dem es auch Kuchen und in Blätterteig gebackenen Fetakäse gab. Danach ging es ans Koffer packen und Aufräumen, sodass der Boden wieder glänzte. Nachdem der Bus beladen und die letzten Reste vertilgt waren, wurde Abschied vom netten Personal des Camps genommen, insbesondere von Jonas, der die Zeit mit uns sehr genossen hat. Anschließend wurde von ihm noch ein Gruppenfoto geschossen. Nachdem wir mit dem Bus abgefahren sind, wurde schon der erste Film eingelegt, um uns die Langeweile zu vertreiben, sodass es schlagartig ruhig wurde. Als dieser vorbei war, lief gleichschon der Nächste, der allen viel besser gefiel: Men In Black. Nach vier Stunden intensiver Unterhaltung erreichten wir schließlich den Hafen von Igoumenitsa an der Adria, wo wir nochmals zwei langweilige Stunden bis zum Boarding verbringen mussten. Zu unserer Überraschung wurden dieses Mal Schlafsessel für die ganze Gruppe reserviert, sodass wir im Gegensatz zur Hinfahrt nicht auf dem harten Boden in einem der zahlreichen Flure die Nacht verbringen mussten. Um kurz nach Mitternacht startete die Fähre schließlich...

Laurin & Christian  H.

 

...und eine zweite Version der Rückfahrt:

Heute durften wir bis 11.00 Uhr ausschlafen. Nachdem wir aufgewacht sind, ging es zum Brunchen. Danach haben wir alle zusammen aufgeräumt: ES IST OBST IM HAUS. Nachdem die Zimmer klinisch sauber waren, erhielten wir grundsätzliche Anweisungen für die Fahrt und machten noch ein letztes Abschlussfoto. Nun ging es los. Auf der Fahrt haben wir viele Filme geguckt, bis es dann schlussendlich auf die Fähre ging. Wir waren auf der Fähre - anders als auf der Hinfahrt - in einem Schlafraum, in welchem nachts die Lichter ausgemacht wurden. Somit war es nun sehr leicht zu schlafen, wenn man das Schnarchen von anderen Leuten ignorieren konnte. Als wir dann morgens aufgewacht waren, gingen einige von uns ins Restaurant, welches sich auf der Fähre befand. Wir mussten dann noch die Paar Stunden bis zur Ankunft in Italien durchhalten. Dies ging mit Kartenspielen oder mit Musik jedoch ziemlich leicht. Nach mehr oder weniger schnell vorbeigegangenen Stunden auf der Fähre kamen wir dann in Italien an. Wir warteten vor der Fähre auf unseren Bus, mit dem wir die Reise fortsetzen konnten. Nach einer Viertelstunde fuhr unser Bus aus der Fähre raus und wir konnten endlich einsteigen. Nun ging die Reise wieder im Bus weiter. Wir hatten noch viele Filme zu gucken und machten quasi nichts anderes auf der Fahrt. Einige schliefen nachts, die anderen waren vermutlich schon sehr aufgeregt auf die Ankunft in Deutschland. Gegen 9 Uhr kamen wir dann in Bad Honnef an. Wir sahen unsere Familien und alle freuten sich wieder da zu sein. Wir stiegen aus dem Bus aus und erhielten unser Gepäck und wurden dann zu unsren Familien „entlassen“.      

 

Von Marlon und Kilian

 

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