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Konzertreise 'n Joy

Nicht nur vor einheimischem Publikum, Freunden und Bekannten singen, sondern auch eine fremde Zuhörerschaft begeistern: Mit diesem Ziel ist der Gospelchor `n Joy in diesem Jahr zum zweiten

Mal zu einer kleinen Tournee aufgebrochen. Am Wochenende (20. bis 22. April) standen zwei Konzerte in der katholischen Kirche St. Michael in Niederrodenbach bei Hanau und der evangelischen Kirche in Heftrich im Taunus auf dem Programm.

 Beide Male schafften es die 60 Sängerinnen und Sänger um Chorleiter Johannes Weiss und Pfarrer Uwe Löttgen-Tangermann, das Publikum zu begeistern. Da der Chor im kommenden Advent zum zehnten Mal sein Weihnachtskonzert in der Bad Honnefer Erlöserkirche bestreitet, gehörten Highlights aus dem vergangenen Jahrzehnt zum Repertoire von `n joy, darunter das „Halleluja“ und das „Who may abide“ aus Händels „Messias“, das „Africa“ von „Toto“, „Gabriellas Song“ aus dem schwedischen Film „Wie im Himmel“ oder das „Hallelujah“ von Leonhard Cohen.

 Für die Niederrodenbacher, die in diesem Jahr das 25jährige Bestehen ihrer Gemeinde feiern, war vor allem die Chor-Version des eigentlich von der Hardrock-Band „Rammstein“ stammenden Songs „Engel“ ein Ereignis. „Mit seiner Version des Songs ‚Engel‘ hat der Chor demonstriert, dass selbst im harten Punkrock sangbare Lieder zu finden sind, wenn man sie von Pyrotechnik und sonstigem Schnickschnack befreit und in einen anderen Zusammenhang stellt“, heißt es im neuesten Pfarrbrief. Dort war auch von einem „inspirierenden Programm“ die Rede. „Man wollte die Sängerinnen und Sänger auch nach zwei Zugaben nicht gehen lassen.“

 Auch im Heftricher Pfarrbrief hieß es anschließend, dass das Konzert nach Wiederholung rufe. „Nach etlichen Zugaben gingen die Besucher beschwingt und guter Laune nach Hause. Alle waren sich einig: Auf der nächsten Tournee sollte ’n Joy‘ wieder einen Halt in Heftrich einplanen.“

 Für die Bad Honnefer standen allerdings nicht nur Konzerte auf dem Programm. Bei einer Stadtrundfahrt erkundeten sie die wechselhafte Geschichte der Bankenmetropole Frankfurt - und erfreuten sich an Äppelwoi und Bembel.  Besuche in der Tutanchamun-Ausstellung sowie in der Saalburg, einem rekonstruierten Römerkastell im Taunus, rundeten das Programm ab. Fast überflüssig zu sagen, dass der Chor auch außerhalb seiner Konzerte deutsches und internationales Liedgut pflegte und bis tief in die Nacht zur Gitarre sang und tanzte.

 

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