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Jugendfreizeit nach Schweden

Über 40 Jugendliche waren vom 23. Juli bis zum 6. August auf einer schönen Ferienzeit mitten in Schweden.

Hier finden Sie Fotos und das Tagebuch der Freizeit.


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Tagebuch


23 /24 Juli  

Wir haben uns am Abend des 23. Juli am Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde getroffen. Dort blickten wir in die Augen von über 50 begeisterten Jugendlichen, die es kaum erwarten konnten eine  17-stündige Busfahrt hinter sich zu bringen. Diese fing dann auch nach einem Segen um halb sieben an. Die Busfahrt war ein purer Genuss,  alle durften das angenehme Klima im Bus genießen.  Da kam doch Safari-feeling auf.

Nachdem die Meisten blöderweise eingeschlafen waren, hatten sie das Glück endlich geweckt zu werden, um zwei Fährfahrten zu genießen. Dort konnte man den schönen Ausblick von der Couch auf die Wand erleben.

So also reisten wir durch Dänemark nach Schweden. Dort angekommen waren wir auch schon „fast“ in unserer zukünftigen Unterkunft. Nun nur noch schnell durch den tiefsten Dschungel gereist und schon waren wir da.

Doch die Fahrt, die natürlich schon ein Abenteuer an sich war, hat sich absolut gelohnt, denn die Herberge ist traumhaft und es sind geräumige Sportanlagen vorhanden. Auch der See ist  riesig und klar, nachdem einige Schwimmen waren, zwar nicht mehr so sehr wie zuvor aber immer noch klarer als jeder See in Deutschland.

Am Ende des Tages in unserer Unterkunft erfreuten uns Ben und Roman noch mit äußerst lustigen Kennenlernspielen, wo jeder am Ende einmal seine tänzerische Ader bei „YMCA“ ausleben konnte.

                                                                verfasst von Henning und Simon

 

Montag, den 25.Juli 2011

 

Heute war unser erster Tag in Schweden. Da alle noch etwas müde von der Fahrt waren, war es ein eher ruhiger Tag. Um halb zehn gab es Frühstück, was durch die Buffetvariationen sehr entspannend und lecker war. Nach dem Frühstück waren viele von uns am See oder gingen die Umgebung erkunden. Um 14 Uhr gab es Mittagessen mit belegten Broten und Resten vom Vorabend. Gegen Nachmittag gingen Sven und Kiko mit ein paar anderen zum Fußballfeld um unsere neue Wasserbombenschleuder zu testen! Alle die mitmachten wurden nass und hatten viel Spaß! Doch als eine Wasserbombe im See landetete meinte der Hausbesitzer, dass sie bitte aufhören sollten da in der Nähe Kinder spielten. Daraufhin gingen die Teamer in die Nähe von den Häusern und spielten dort mit Bällen weiter. Nur ein Zimmer in der Nähe fühlte sich gestört, und so wurde von nun an leiser gespielt. Abends gab es Kaiserschmarrn zu essen, welcher durch unsere Küchenfeen (Rebecca und Maren) ausgezeichnet schmeckte. Nach dem Essen war wieder Freizeit und einige gingen Fußball spielen. Drei Teamer probierten das mitgebrachte Schlauchboot auf dem See aus. Sie waren sehr zufrieden. J Im Gemeinschaftsraum gab es ab 21 Uhr ein Feuer und ein paar Teilnehmer und Teamer spielten neben dem Feuer Activity oder Tabu. Um 24 Uhr gingen die letzten glücklich ins Bett. Es war ein gelungener erster Tag von unserer Freizeit! (Wir hatten sogar keine Mücken – eine Seltenheit in SchwedenJ!)


Marie Luise und Luzie

 

Tagebuch für 26.07.2011

 

Morgens als wir aufgestanden waren, fing der Tag schon beschissen an, weil unsere Wecker nicht geklingelt hatten und wir deshalb etwas verschlafen haben. Als wir schon das Frühschwimmen verpasst hatten, wollten wir wenigstens noch schnell duschen, doch als wir an den Duschen angekommen waren, wurden wir von der nächsten Überraschung überrascht. Die Duschen waren besetzt, weil die Mädchen ihre Duschzeit nicht eingehalten haben.  Also mussten wir eine halbe Stunde warten, bis die Duschen endlich frei waren. Als wir fertig geduscht hatten, gingen wir Frühstücken. Da so ein schönes Wetter war, gingen wir danach an den See und sind Schwimmen gegangen. Es war toll, da das Wasser eine total angenehme Temperatur hatte und damit total erfrischend war.  Nach dem Mittagessen sind wir dann Kanu gefahren, in die Kanus passten drei Leute und am Anfang war es ein wenig schwierig sich zu koordinieren, doch am Ende ging alles gut und wir sind ohne zu kentern wieder zurück gekommen. Da das Kanu fahren so viel Spaß gemacht hat, wiederholten wir dies nach dem Abendessen.

Moritz und Jonathan

 

Tagebucheintrag vom 27.7.11

Der Tag begann damit, dass wir joggen wollten. Aber leider hatten wir verschlafen. Also duschten wir schnell, in den zwei Duschen, die nur für 40 Leute ausgelegt sind, und gingen zum Frühstück. Dort gab es alles Mögliche, von Wurst bis Schokocreme. Nach dem Frühstück hatten wir ein kleines bisschen Zeit um uns zu entspannen. Dann ging‘s weiter, in den interessanten „Workshops“. Dort sprachen wir über die Zustände in der Dritten Welt. Wir haben einen Film über das Leben in den Slums geguckt. Die Menschen dort essen nur „Schlamm Kekse“, das sind Kekse aus Erde, Butter und Salz. Als wir ungefähr bei der Mitte des Films waren, entließ uns Sven zum Mittagessen mit den Worten  „Mit leeren Magen kann man nichts Lernen“.

Zum Mittag gab es ausnahmsweise Warmes, nämlich das Cilli sin Carne vom Vorabend. Weiter ging‘s nach einer fünfstündigen Pause, die wir mit Angeln und Sonnenbaden genutzt hatten, mit den extrem spannenden Workshops, wo wir das zuvor Gelernte besprachen um dann ein Schauspiel zu planen, um den Anderen unseren Themenbereich zu verdeutlichen. Zuerst wurden die Rollen verteilt. Samuel war der Plantagenarbeiter und Adrian fragte, wer denn der Plantagenbesitzer sein wollte. Wie aus der Pistole geschossen rief Vanessa: „Ich möchte Ihn erniedrigen!“, womit das wohl auch geklärt war. Nach diesem unterhaltsamen Workshop hatten wir noch eine kleine Pause und durften uns anschließend bei „Singstar“ über die gesanglichen Talente der Andern amüsieren.

                                                                                                                                                                                                                                                           Von Felix Z. und Malik

 

Tagebuch vom 30. Juli 2011

 

Auch dieser Tag begann für die Meisten mit dem alltäglichen Frühschwimmen mit Adrian. Wir schwammen zum gegenüberliegenden Ufer. Doch durch die stärkeren Wellen als sonst, dauerte es ein bisschen länger zu den Duschen zu kommen. Britta, die zu faul war mit zu schwimmen, hatte natürlich kein Problem mit den Duschen, doch die Anderen kamen selbstverständlich in das morgendliche Duschchaos im Mädchenhaus. Dadurch, dass wir den Morgen Freizeit hatten, konnten wir das Chaos mit den Duschen nach den (eigentlich) geregelten Duschzeiten lösen. Zwischen ein und zwei Uhr durften wir dann alle leider nicht zum See, da dort eine sicher sehr romantische Hochzeit stattgefunden hatte. Um drei hat dann das American Football Turnier angefangen. Es machte den ‘großen‘ Jungs scheinbar viel Spaß, doch leider kam es nach einiger Zeit zu einem tragischen Unfall. Chayenne wurde getackled … ! Sie wurde am Kopf durch den Aufprall ein wenig verletzt, doch ihre Rippen hatten etwas mehr abbekommen. Nach kurzer Zeit fuhren dann Andreas, Sven & Adrian mit Chayenne ins Krankenhaus, das eine Stunde von hier entfernt war. Durch diesen Unfall mussten wir dann leider alle Sachen zu Fuß zum See fürs Bergfest schleppen. Nach kurzen Spielchen hatte Kiko endlich das lang ersehnte Fleisch fertig. Alle stürzten sich wie Raubtiere darauf. Als alle satt waren, konnte man noch ein bisschen im See schwimmen oder sich am Lagerfeuer aufwärmen & es sich gemütlich machen. Im Wald sollten wir dann Stöcke für das leckere Stockbrot suchen. Dieser Abend nahm noch ein gemütliches Ende, da Chayenne ‘nur‘ eine Prellung hatte & gut wieder aus dem Krankenhaus zurückkam.

Von Britta und Kerstin

 

 

Tagebuch vom Sonntag 31. Juli 2011

 

Heute Morgen war es sehr chaotisch, weil unser Wecker leider nicht klingelte und unser Fenster zu gewesen ist und somit unser Zimmer stickig, heiß und unangenehm war. Wir mussten uns sehr beeilen zum Frühstück zu gehen. Bis zum Mittagessen haben wir gefaulenzt. Dann sind wir nur leider fast von Ben, Simon etc. pp. ins Wasser geschmissen worden. Nach dem Mittagsmahl ging es zum Kanufahren.  Team „Karlstraßenconnection alt und neu“ ist als erstes am Sandstrand angelangt. Dort angekommen haben wir die Felsen erkundet und die Schlammschlacht genossen. Auf dem Rückweg passierte dann das Unerwartete, Steinhauer (Sven) kenterte mit seinem Kajak. Darauf folgte eine aufwendige Rettungsaktion, wo es damit anfing, dass Adrian unser holder Ritter dem unbeholfenen Steinhauer zur Hilfe trat und daraufhin elegant ins  Rettungsboot einstieg.  Aber es war insgesamt sehr lustig, und hatte ja auch ein „Happy-End“, denn für uns „die Retter“ gibt es noch eine tolle Überraschung.   Nach der ganzen Aufregung freuten wir uns auf das leckere Abendessen, Spaghetti mit Tomatensoße…und den Nachtisch, auf den wir uns schon seit gestern Abend freuen, die Zimtschnecken!!!

Zum Besinnen haben wir eine „Agape-Feier“ gemacht und noch einen interessanten Vortrag von Vici, Marie-Luise und Chayenne über Stockholm gehört.

Statt um 24:00Uhr begeben wir uns heute eine Stunde früher zur Bettruhe.

Von Lilly, Moana, Paula und Karen   

 

 

Montag den 1.8.

Da heute die Fahrt in die Großstadt Stockholm geplant war, mussten alle früher als sonst aufstehen. Anstatt von 8:30h bis 10:00h fand das Frühstück heute schon von 6:00h bis 6:30h statt, so tauchten morgens alle mit müden Augen in dem Speisesaal auf. Ein Glück das die Fahrt ganze 4 Stunden lang war, so konnten alle noch etwas schlafen damit sie nicht ganz so müde waren. Das Wetter war  wunderbar, mit strahlend blauem Himmel und hellen Sonnenstrahlen, doch trotzdem war die frühe Morgenluft knackig frisch. Als wir dann die erste Pause auf dem Weg  machten, wurde es schon wärmer und man merkte, dass es ein schöner Tag werden würde. Nach weiteren 2 Stunden Fahrt kamen wir dann an unserem Ziel in der schönen Stadt an. Als erstes begrüßte uns direkt ‚The Royal Palast‘, wo alle erst einmal die witzigen Wachen fotografierten. Danach teilten wir uns in Gruppen auf und konnten bis 18 Uhr alleine durch die Stadt laufen und unseren Tag gestalten. Delia, Mara und wir 2 gingen zusammen los und die wirklich riesige, verwirrende Stadt war nicht einfach zu durchkämmen. Das Wetter hat uns auch den ganzen Tag nicht im Stich gelassen. Uns ist aufgefallen, dass alle Schweden, die wir getroffen haben, sehr gut Englisch konnten (im Gegensatz zu unserem bröckeligen Englisch). Mit Durchfragen haben wir den Weg zurück zum Treffpunkt mit schmerzenden Füßen erreicht und waren eine Stunde zu früh, wo wir nicht die ersten waren. Simon, Ben, Paul und Marc waren auch schon da und wir haben dann mit ihnen zusammen auf die anderen gewartet. Im Bus war das Eingekaufte natürlich zuerst Gesprächsstoff Nummer Eins, doch langsam wird’s leise und die restlichen 3 ½ Stunden vermuten wir wird geschlafen=).

Von Judith & Vanessa

 

 

Dienstag, 02.08.2011

 

6:45 Uhr:

Der Wecker klingelt, wie jeden Morgen. Keine 15 Minuten später machen wir uns auf,  um mal wieder als erstes zu duschen, wie jeden Morgen eigentlich. Naja, außer Samstag, da haben wir verschlafen. Und gestern bei der Stockholmfahrt (Abfahrt um 7 Uhr) war die 7 Uhr-Dusche auch eher unmöglich (oder zumindest sehr unwahrscheinlich in der korrekten Durchführung). Aber egal; erstmal sauber, legen wir uns wieder aufs Bett, um bis zum Frühstück zu dösen.

10:29 Uhr:

Das Frühstück ist vorbei, und wir haben nun alle nötigen Infos zum anstehenden Waldparcours bekommen. Nun werden Vorbereitungen für das Stationsspiel getroffen, ehe man sich in gestaffelten Gruppen beim „Großen Gisbertus“ (alias Roman) meldet. Also Sonnencreme auftragen, Wasser auffüllen und bis zum Start warten.

Anders gesagt: Brot und Spiele. In Schweden. Was will man denn mehr? Nun, Elche vielleicht. Aber die bekommen wir bestimmt auch noch (Zitat: „Hast du den Elch nicht berührt, gilt er nicht als gesehen.“).

Ab 11:00 Uhr:

In Gruppen von 7 bis 9 Leuten traten wir alle 20min beim „Großen Gisbertus“ (einen latinisiert-benannten Wikinger) an, und wurden in das Stationsspiel eingewiesen. Story in kurz:

Ihr seid alleine auf einer Insel gestrandet. Um von der Insel wegzukommen müsst ihr mit den Eingeborenen zusammenarbeiten, den sogenannten „Andianern“ (Ähnlichkeiten mit dem Jugendleiter sind durchaus gewollt). Was zählt ist Teamarbeit, da euch die Andianer sonst nicht helfen. Helft ihr ihnen, geben sie euch Material um ein Boot zu bauen.

Damit war der Sinn des Spiels geklärt, und es wurden Teamnamen und Schlachtrufeausgeknobelt (Teams: Knäckebrot; Die Wilden Kerlinnen; Die Elche; The Rolling Stones; Team Pablo) und der latinisierte Wikinger schickte die Teilnehmer mit ihrem erstem Stückchen Wegbeschreibung los. Was folgte war  eine kleine Strecke über Landstraße, unterbrochen von verschiedensten Tests der „Andianer“, die zwischen den Teilnehmern uneingeschränktes Vertrauen, praktisches Denken und Hang zum Gruppenkuscheln erforderten. Den eigentlichen Wanderweg durch den hiesigen Nationalpark traten die Teams so also nach der Überwindung eines kleinen Zwischenraums von zwei Slacklines, einem zuvor durchgeführtem Fesselspiel, welches eine koordinierte Vorwärtsbewegung ohne Sehsinn und Umfallen erforderte, und außerdem der Improvisation einer Bahre, an.

Von nun an begann das Laufen etwas an Schwierigkeit zu gewinnen, breite Straßen wachsen hier eben nicht im Wald. Dafür aber Bäume, und Felsen lagen auch noch rum, sodass unsere Gestrandeten ab da etwas mehr klettern durften. Doch nichts hielt die Gestrandeten auf, und auch weitere Aufgaben der Andianer wurden mehr oder weniger (eher weniger) problemlos gelöst. (Wer das nicht glaubt: Stellt euch doch mal mit ca. 10 Leuten auf nicht mal 1m² Decke und dreht diese um ohne den Boden drumrum zu berühren. Wenn ihr das schafft, gebt mal Eier mit Löffeln im Mund weiter [ihr habt die Löffel dabei im Mund und keine Hände zur Verfügung, jedoch wäre es regeltechnisch auch erlaubt, den Löffel mit Ohren oder Füßen zu führen. – Anm. d. Red.]).

Egal wie unterschiedlich die Gruppen waren, sie kamen doch alle letztendlich an den Strand „Vitsand“, an dem sie (endlich, nach all dem Laufen) etwas zu essen bekamen, allerdings unter der Auflage aus den zuvor erhaltenen Rohstoffen (diverse Stöcke, je nach Gruppenintelligenz 2-13 m Schnur, eine Papiertüte und ein Teelicht) nun das rettungsverheißende Boot zu bauen.

Nach der Fertigstellung der Boote folgte der erste Seegang (dass das Teelicht als Motor funktionieren sollte, wurde erst dann allen klar... oder wurde erst dann auch in Betracht gezogen, jedoch wusste niemand es tatsächlich zu nutzen oder umzusetzen, es ist von diversen Fällen bekannt, dass das Teelicht das Boot entzünden sollte), der diese kleinen Konstruktionen tatsächlich auf eine kleine Weltreise schicken sollte... nun, zumindest aus der Sicht einer Mikrobe. Dabei reichte die Artenvielfalt der Boote ebenfalls an die Artenvielfalt der Mikroben ran: Von Speedboats über mit Tau versehene Baracken zu herkömmlichen Flößen war alles vertreten.

Der geplante weitere Aufenthalt auf dem Strand fiel buchstäblich ins Wasser (oder anders gesagt: Wasser fiel auf den Strand), so dass die Gestrandeten dem Regen wichen und sich mit dem Bus auf die Heimreise machten.

Ab 17:00 Uhr:

Nach der Ankunft an den Hütten hatten wir den Tag wieder für uns, der auch relativ ereignislos dem persönlichen Zeitvertreib gewidmet blieb.

Zum Abendessen gab es Spätzle im Gemüsetopf (heiß, aber lecker) sowie zahlreiche Lachkrämpfe seitens eines Redakteurs, Nina und Vanessa. Andi machte noch einige Ankündigungen (von wegen dritter und letzter Workshop am Mittwoch). Wie immer also.

 

Hochachtungsvoll,

Florian Bruhns und Tim Hausen.

Post Scriptum: Bei allen liegt Müll vor dem Fenster. Bei uns Knäckebrot.


 

 

Tagebuch vom Mittwoch, den 3.08.11

 

Heute Morgen ließen wir uns vom Wecker aus dem Schlaf reißen. Als

wir gefrühstückt hatten, entspannten wir uns und warteten auf den

Anfang des letzten Workshops, der um 11.00 Uhr begann.

Wir sollten uns in fünfer Gruppen auf einzelne Teamer

aufteilen, dort erhielten wir Fragen und Aufgaben. Zuerst

sollten wir reflektieren, was wir gelernt hatten und was uns berührt,

erschreckt,… hat und was wir uns persönlich vornehmen bzw. was

sich für uns  geändert hat. Schließlich mussten wir an jemanden

Bekannten eine Karte mit unseren Vorsätzen und einen Brief an uns

schreiben. Im Anschluss schauten wir uns den halb lustigen, halb

erschreckenden Film: „Da wird mir übel“ an. Es ging darum, woraus

die 39% der Wurst bestehen, wenn 61% Fleisch sind und was es mit

Analogkäse und Fleischkleber auf sich hat. Danach  genossen wir eine

Vielfalt aus Nudeln zum Mittag. Wir wanderten um den See, während

einige andere ein lustiges Spiel (capture the flag) spielten. Am

Nachmittag entspannten wir uns auf dem Steg am See. Abends

fieberten alle auf den Beginn des Draußen-Schlafens hin, für die

Softies am See und die Hardcore-Leute mitten im Wald. Mit dem

überraschenden Ergebnis, dass die Hardcore Leute morgens

ausgeschlafener wirkten als die Softies, starteten wir in den neuen

Tag.

 

Von Jolien und Victoria

 

Tagebucheintrag von Donnerstag dem 04.08.11

 

 

Morgens wachten wir am See auf, denn dort hatten ein paar der  „Softies“  die Nacht verbracht.  Andere waren schon nachts zum Schlafen auf ihre Zimmer gegangen. Frühstück gab es aber wie gewöhnlich, jedoch mit einem Geburtstagskind: Lisa wurde heute 21 Jahre alt und bekam einen zauberhaften Prinzessinnen-Kuchen. Herzlichen Glückwunsch! Danach hatten wir den Tag zur freien Verfügung. Viele nutzten das Angebot der Volleyball- und Footballturniere oder gingen ein letztes Mal in den See. Die Zeit bis zum Abendbrot verging schnell, denn dieses war vorverlegt worden, um die Zeit für den Talentwettbewerb zu nutzen. Dieser begann mit einem Sketch von den lustigen Moderatoren Sven und Adrian alias Kalle und Jürgen. Anschließend wurde die Jury begrüßt. Diese bestand aus dem Geburtstagskind Lisa, der Küchenfee Rebecca, Frau Roschlau II. (Andi), die sich für diesen Abend besonders herausgeputzt hatte, und dem Busfahrer Stefan. Gleich darauf stellten Nina und Maren ihr Talent unter Beweis. Sie imitierten einen Song von ABBA. Weitere Gruppen folgten mit ganz unterschiedlichen Talenten wie z.B. Gesang, Tanz, Shufflen, Lösen des Cubes, Geschichten, Gedichten, Spielen verschiedener Instrumente…  Aber besonders beeindruckend war Vanessa, wie sie mit verbundenen Augen allein am Geruch der Leute erkennen konnte, wer vor ihr steht. Leider reichte die Wertung der Jury nicht zum Sieg, doch die Gewinnergruppe hatte es mindestens genauso verdient. Die ‚Band‘ bestehend aus Felix, Felix, Simon, Samuel und David gab ein Medley aus drei verschiedenen Songs (Party Rock Anthem, Wonderwall und das Grizzly Lied) zum Besten, in diesem stellten sie auch ihre Tanz- und Rapkünste unter Beweis. Mit viel Mühe und Aufwand hatten sie Texte und Noten selber rausgeschrieben und oft geprobt. Ihre Zugabe ließ den Talentwettbewerb ausklingen. Jeder der noch mit anpackte, durfte sich zum Schluss eine Zimtschnecke nehmen und damit glücklich ins Bett gehen. Das war ein gelungener letzter Tag!

 

Von Hannah, Marina, Sara und Carla

 

 

Tagebucheintrag für Samstag den 5. August 2011

 

Heute war Tag der Abfahrt. Wir mussten heute Morgen früher als sonst aufstehen, denn heute war um 10 Uhr Abfahrt, mit einer  kleinen Verzögerung, da der Besitzer der Häuser der Meinung war, dass wir alle nicht ordnungsgemäß gereinigt hätten. Also haben wir noch einmal aufs Neue angefangen unsere Häuser zu putzen. Mit Verspätung machten wir uns letztendlich auf den Weg nach Hause. Da wir so früh aufgestanden waren, schliefen die meisten im Bus weiter oder hörten Musik. Nach ein paar Stunden kamen wir an der ersten Fähre an. Diese brachte uns von Schweden nach Dänemark. Wir konnten uns dort noch mit essen und trinken weiter eindecken. Im Bus unterhielten wir uns alle gut miteinander und teilten unsere Snacks untereinander. Dann fuhren wir einige Zeit durch Dänemark um dann dort mit einer weiteren Fähre nach Deutschland über zu fahren. Auf der weiteren Fahrt machten wir an einigen Raststätten kleine Pausen. Zum Ende des Tages schauten wir noch einen Film „ Schuh des Manitu“. Die Fahrt war anstrengend aber auch schön, da wir uns alle schon auf zu Hause freuten. Wir waren aber doch traurig, dass die schöne Zeit schon vorbei war.

 

Von Delia und Mara

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